Allgemeine Info

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Ein neuer Lehrplan für die Grundschulen in Bayern

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 trat für die Grundschule in Bayern ein neuer Lehrplan in Kraft – der Lehrplan PLUS. Er versteht sich als Weiterentwicklung des bisherigen Lehrplans von 2001 und betont insbesondere die Ausbildung von Kompetenzen. Er gilt seit September 2014 für die 1. und 2. Klassen, ab dem Schuljahr 2015/16 für alle 3. Klassen und ab dem Schuljahr 2016/17 schließlich auch für alle 4. Klassen.

Sollten Sie Interesse haben, sich in den LehrplanPLUS einzulesen, dann klicken Sie sich bitte einfach unter https://www.lehrplanplus.bayern.de/schulart/grundschule durch.

Nachteilsausgleich und Notenschutz

Informationen zur Neuregelungen von Nachteilsausgleich und Notenschutz finden Sie hier:

https://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/muenchen/fragen_paed_psy/legasthenie/

Neue Schulordnung für die Grundschulen in Bayern

Informationen zur neuen Schulordnung für die Grundschulen in Bayern finden sie hier:

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVSO/true

Schulbücher

Im Zuge der diesjährigen Einführung haben alle Kinder der 1. und 2. Klassen neue Schulbücher erhalten. In Deutsch arbeiten die Kolleginnen mit der „Mimi“. Der Schriftspracherwerb erfolgt einerseits mit Hilfe einer Anlauttabelle und durch die Einführung der einzelnen Buchstaben. In Mathematik wird mit dem „Zahlenzauber“ unterrichtet. Für dieses Schulbuch entschied sich die Lehrerkonferenz bereits vor einigen Jahren für alle Jahrgangsstufen. Nach gründlicher Durchsicht und Diskussion sämtlicher neu auf dem Schulbuchmarkt erschienener Bücher, einigten sich die Klenzianer erneut für diese Auflage. Simsala, Bim und Eulalia, die drei Figuren im Mathematikbuch, begleiten nun die Kinder wieder von der 1. bis zur 4.Klasse. In HSU (Heimat- und Sachunterricht) wird mit dem „Mobile“-Schülerbuch gearbeitet. Dieses ist für die 1. und 2.Klasse konzipiert und bleibt somit den 1.Klassen im nächsten Schuljahr erhalten.

Zum Schuljahr 2008/09 wird die Finanzierung der Schulbücher wieder durch die öffentliche Hand erfolgen. Wir bitten Sie darum, die Bücher pfleglich zu behandeln und sie am Anfang des Schuljahres einzubinden. Näheres wird Ihnen die Klassenlehrerin am ersten Elternabend mitteilen.

Welche Schreibschrift wird vermittelt?

Beschluss der Lehrerkonferenz: Die vereinfachte Ausgangsschrift wird beibehalten
Der neue Lehrplan gibt jeder Grundschule die Möglichkeit, die bisherige Schreibschrift (Vereinfachte Ausgangsschrift VA) durch eine neue Schreibschrift (Schulausgangsschrift SAS) zu ersetzen. Alle Lehrkräfte hatten über die Sommerferien die “Hausaufgabe”, sich über die Schulausgangsschrift, die als Alternative zur VA zur Debatte stand, kundig zu machen. In der Lehrerkonferenz wurde für die Klenzeschule – aufgrund der guten Erfahrungen – der Beschluss gefasst, beginnend mit der 1. Klasse die vereinfachte Ausgangsschrift als Schreibschrift beizubehalten.

Erster Schultag

Am ersten Schultag um 09.00 Uhr findet eine kleine Feier statt. Dann begleiten die Eltern ihre Kinder zu ihren Lehrkräften. Die Kinder bleiben etwa eine Stunde zum Lernen und Spielen in ihren Klassen. Eltern, Großeltern und alle anderen Freunde treffen sich zum näheren Kennen lernen im „First Class Cafe“, in das Sie der Elternbeirat einlädt.

Danach können Sie Ihr Kind vor dem Klassenraum abholen. Für private Erinnerungsfotos ist ein Fotopoint auf dem Schulhof eingerichtet.

LesetüteDie Lesetüte

Die Klenzeschule macht mit bei der Aktion Lesetüte. Diese Aktion ist ein bundesweites Projekt der AG Leseförderung das im Frühjahr 2011 gestartet wurde.

Jeder Erstklässler erhält von seinem Paten aus den höheren Klassen eine individuell und fantasievoll selbst gestaltete Lesetüte. Diese enthält ein Erstlesebuch, einen Stundenplan und ein Lesezeichen. Wir als Schule möchten so die Leselust bei Ihren Kindern wecken und unterstützen. Zudem lernt Ihr Kind seinen Paten kennen. Eine stärkere Bindung zwischen den Schulanfängern und den älteren Schülern entsteht von Beginn an.

Eingewöhnungsphase – die ersten Wochen

Um den Kindern den Einstieg in die Schule zu erleichtern, haben wir die ersten Wochen zunächst nur Klassenlehrerunterricht. Das Pausenfrühstück wird zusammen mit der Lehrerin täglich im Klassenzimmer eingenommen.

Am Anfang benötigen die Kinder noch besonders viel Hilfe und Anleitung. Es hat sich bewährt, nicht gleich mit vollem Programm zu beginnen.

Später wird der Religions- und der Handarbeitsunterricht von Fachlehrern erteilt.

Von diesem Zeitpunkt an sollten Sie Ihr Kind am Haupteingang verabschieden. Es ist inzwischen an die Räumlichkeiten gewöhnt und findet sich allein zurecht. Sowohl das Sekretariat als auch das Rektorat haben offene Türen, sodass die Kinder jederzeit kommen und sich informieren können.

Im Klassenzimmer tragen die Kinder Hausschuhe, damit Sie sich wohler fühlen. Im Zuge der Rhythmisierung und des bewegten Unterrichts wird auch sehr viel auf dem Fußboden gesessen, gearbeitet und gespielt.

Klassenlehrerin

Für Ihr Kind ist die Klassenlehrerin die wichtigste Bezugsperson. Sie erteilt den größten Teil des Unterrichts und ist zuständig für die kleinen und großen Sorgen der Kinder. Die Klassenlehrerin führt die Klassengeschäfte und ist Bindeglied zwischen Schule und Elternhaus.

Wenden Sie sich mit Fragen und Problemen, die die Klasse oder Ihr Kind betreffen immer zuerst an sie.

Die Klassenlehrerin sollte auch wissen, wenn ihr Kind besondere Unterstützung benötigt oder gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, auf die in der Schule Rücksicht genommen werden sollte.

Stundentafel – Stundenplan

Die Zahl der Wochenstunden ist für die einzelnen Schuljahre in der Stundentafel festgelegt. Danach soll das 1. Schuljahr 23 Wochenstunden erhalten.

Der Stundenplan Ihres Kindes wird Ihnen von der Klassenlehrerin mitgeteilt. Sie können ihn auch hier in der Klassenrubrik abrufen.

Noten

Ab dem zweiten Halbjahr im zweiten Schuljahr bekommen die Kinder in der bayerischen Grundschule Noten.
Die gesetzliche Grundlage für Leistungsnachweise im bayerischen Schulsystem generell wird in Art. 52 (Nachweise des Leistungsstands, Bewertung der Leistungen, Zeugnisse) des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) vorgegeben:
„(1) Zum Nachweis des Leistungsstands erbringen die Schülerinnen und Schüler in angemessenen Zeitabständen entsprechend der Art des Fachs schriftliche, mündliche und praktische Leistungen. Art, Zahl, Umfang, Schwierigkeit und Gewichtung der Leistungsnachweise richten sich nach den Erfordernissen der jeweiligen Schulart und Jahrgangsstufe sowie der einzelnen Fächer. Die Art und Weise der Erhebung der Nachweise des Leistungsstandes ist den Schülerinnen und Schülern vorher bekannt zu geben; die Bewertung der Leistungen ist den Schülern mit Notenstufe und der Begründung für die Benotung zu eröffnen. Leistungsnachweise dienen der Leistungsbewertung und als Beratungsgrundlage.
(2) Die einzelnen schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungsnachweise so-wie die gesamte während eines Schuljahres oder sonstigen Ausbildungsabschnitts in den einzelnen Fächern erbrachte Leistung werden nach folgenden Notenstufen bewertet:

sehr gut = 1 (Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße)

gut = 2 (Leistung entspricht voll den Anforderungen)

befriedigend = 3 (Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen)

ausreichend = 4 (Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber im Ganzen noch den Anforderungen)

mangelhaft = 5 (Leistung entspricht nicht den Anforderungen, lässt jedoch erkennen, dass trotz deutlicher Verständnislücken die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind)

ungenügend = 6 (Leistung entspricht nicht den Anforderungen und lässt selbst die notwendigen Grundkenntnisse nicht erkennen).

Wir möchten Ihnen ein paar Gedanken zu diesem Thema als Impulse mitgeben:

1. Freuen Sie sich bei guten Leistungen mit Ihrem Kind! Nehmen Sie sich aber dennoch weiterhin die Zeit, die einzelnen Aufgaben der Lernzielkontrollen ganz genau durchzusehen und belassen Sie es nicht beim Lob der „guten Note“! Sonst kann der Eindruck entstehen, dass die Lerninhalte, jetzt, wo es Noten gibt, auf einmal weniger wichtig sind und es nur noch auf die Ziffer ankommt.

2. Das gleiche gilt für den nächsten Punkt: Bitte belohnen Sie Ihr Kind nicht für gute Noten! Geben Sie Ihnen vor allem kein Geld dafür! Was soll sich ein Achtjähriger denken, wenn er für eine eins 2 Euro, für eine zwei 1 Euro usw. bekommt? Bis jetzt hat Ihr Zweitklässler gelernt, weil ihn das Thema begeistert hat, er Freude am Erfolg und an seinen Fortschritten hat und wahrscheinlich auch, weil er Ihnen als Eltern sowie seiner Lehrerin gefallen möchte. Es wäre schön und so wertvoll für das weitere Leben und Lernen Ihres Sohnes bzw. Ihrer Tochter, wenn das so bleiben könnte!
3. Trösten Sie Ihr Kind, wenn eine Lernzielkontrolle einmal nicht so gut ausfällt. Schimpfen Sie nicht, sondern suchen Sie gemeinsam nach Punkten, die es schon gut verstanden hat sowie Möglichkeiten, Versäumtes nachzuholen. Ermutigen Sie Ihr Kind!
4. Bleiben Sie zuversichtlich und (so) entspannt (wie möglich)! Kinder haben ein sehr feines Gespür für die Erwartungen Ihrer Eltern und werden im Normalfall alles daran setzen, diese zu erfüllen! Sie spüren aber genauso, wenn Vater oder Mutter Ängste und Bedenken haben, sie könnten dieses oder jenes nicht schaffen. Das schwächt dann das kindliche Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und führt leider meistens eher zu einer Verschlechterung der Leistungen.

Elternabend

Zum ersten Elternabend lädt Sie die Klassenlehrerin ein. Sie werden wichtige Informationen über den Lese-, den Schreib- und den Rechenlehrgang erhalten.

Auch viele andere wichtige Themen kommen dort zur Sprache.

Im Elternabend der darauf folgenden Woche wird der Klassenelternbeirat und sein Stellvertreter gewählt.

Krankmeldung

Ist Ihr Kind krank, so benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich noch vor Unterrichtsbeginn telefonisch. Wir müssen sicher sein, dass das Kind zu Hause ist, wenn es nicht zum Unterricht erscheint. Die Lehrerin wird über das Sekretariat informiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei ansteckenden Krankheiten (Windpocken, Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach, Läusen, Noroviren, etc.) auf ein Attest des Arztes bestehen müssen, bevor das Kind wieder in die Schule darf.

Meldepflichtige Krankheiten

Hier finden Sie einen Auszug meldepflichtiger Erkrankungen bei Kindern und weiterführende Links mit zusätzlichen Informationen.

Windpocken

Keuchhusten

Masern

Mumps

Scharlach

Läuse

Noroviren

Röteln

Streptokokken

Windpocken

Kleidung

Bitte kleiden Sie Ihr Kind zweckmäßig und so, dass es sich alleine aus-, um- und anziehen kann. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihr Kind mit wetterangepasster Kleidung zur Schule kommt.

An Unterrichtstagen mit Sport ist dies besonders wichtig. Sportkleidung verbleibt im Turnsäckchen in der Schule und wird nur zum Waschen mit nach Hause gegeben.

Namensschilder

Bitte kennzeichnen Sie das Eigentum Ihres Kindes, um es vor Verlust zu sichern. Für verlorene Gegenstände und Kleidungsstücke finden Sie eine „Schlamperkiste“ im Erdgeschoss.

Schulunfälle

Keiner möchte sie gerne haben und doch passieren sie! Bitte melden Sie sich umgehend im Sekretariat, wenn Sie wegen einer Verletzung Ihres Kindes im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Versichert ist die gesamte Unterrichts- und Pausenzeit sowie der Weg zur und von der Schule. Bitte hinterlassen Sie im Sekretariat bzw. beim Klassenlehrer unbedingt eine aktuelle Telefonnummer und eine Notfallnummer unter der wir Sie, eine Nachbarin oder jemanden aus der Familie sicher erreichen können. Vordrucke zum Ausfüllen finden Sie dazu in unserem Downloadbereich. Bitte geben Sie den ausgefüllten Zettel im Sekretariat ab.